Der Kernschweißprozess der Sechskantflansch-Schweißmuttern ist das Widerstandspunktschweißen. Es handelt sich um eine effiziente und zuverlässige Verbindungsmethode. Das Funktionsprinzip ist genial: Die Flanschfläche der Mutter ist mit sorgfältig gestalteten Vorsprüngen ausgestattet. Beim Durchfließen des Schweißstroms werden diese Vorsprünge zu den Bereichen mit der höchsten Widerstandskonzentration. Unter dem enormen Druck schmelzen sie schnell und bilden so einen starken Schweißkern. Der Arbeitsprozess kann in vier Schritte unterteilt werden:
(1) Positionierung und Druckbeaufschlagung
Das automatische Zuführsystem positioniert die Sechskantflansch-Schweißmuttern präzise auf dem Grundmaterial. The upper and lower electrodes apply the preset pressure, ensuring a tight fit between the nut and the sheet metal.
(2) Elektrische Heizung
Ein Strom von mehreren tausend Ampere floss augenblicklich durch die Vorsprünge und ließ den Bereich darunter schnell schmelzen.
(3)Druckerhaltung und Kristallisation
Nachdem der Strom abgeschaltet wurde, wird der Elektrodendruck weiterhin aufrechterhalten, sodass das geschmolzene Metall unter Druck abkühlen und kristallisieren kann, wodurch ein dichter Schweißkern entsteht.
(4) Zurücksetzen und Abschluss
Die Elektrode wird angehoben und ein Schweißzyklus ist abgeschlossen. Die geschweißte Mutter ist in das Blech integriert und ihre Gewindefestigkeit ist in der Regel höher als die des Grundmaterials selbst.
Um die optimale Schweißqualität für die Sechskantflansch-Schweißmuttern zu erreichen, ist die präzise Kontrolle der folgenden drei Schlüsselparameter von entscheidender Bedeutung:
(1) Schweißstrom
Dies ist der Hauptfaktor, der die Schweißfestigkeit beeinflusst. Wenn der Strom zu niedrig ist, führt dies zu einer unvollständigen Schweißung; Wenn er zu hoch ist, kann es zu Spritzern oder sogar zum „Durchbrennen“ der Sechskantflansch-Schweißmuttern kommen.
(2) Elektrodendruck
Es ist notwendig, ausreichend Druck bereitzustellen, um sicherzustellen, dass das Werkstück eng anliegt. Übermäßiger Druck kann jedoch dazu führen, dass die Vorsprünge vorzeitig zerdrückt werden, wodurch die Schweißwirkung geschwächt wird.
(3) Schweißzeit
Sie ist normalerweise sehr kurz (einige zehn Millisekunden) und dient zur Steuerung der Wärmezufuhr, um eine Überhitzung der Mutter zu verhindern.
Nehmen Sie als Beispiel das Schweißen einer 1,5 mm dicken kohlenstoffarmen Stahlplatte mit herkömmlichen M8-Sechskantflansch-Schweißmuttern. Die Referenzparameter sind:
Elektrodendruck: 2,5 - 4,0 kN
Schweißstrom: 8 - 11 kA
Schweißzeit: 8 - 15 Zyklen (ca. 0,16 - 0,3 Sekunden)
| Gewindegröße | M5 | M6 | M8 | M10 | M12 | M14 | M16 | ||
| d | |||||||||
| P | Grobe Gewindesteigung | 0.8 | 1 | 1.25 | 1.5 | 1.75 | 2 | 2 | |
| Feine Gewindesteigung | / | / | / | / | 15 | 1.5 | 1.5 | ||
| C | Nenngröße | ±0,1 | 0.8 | 0.8 | 1 | 1.2 | 1.2 | 1.2 | 1.2 |
| Gleichstrom | max | 15.5 | 18.5 | 22.5 | 26.5 | 30.5 | 33.5 | 36.5 | |
| min | 14.5 | 17.5 | 21.5 | 25.5 | 29.5 | 32.5 | 35.5 | ||
| e | min | 8.2 | 10.6 | 13.6 | 16.9 | 19.4 | 22.4 | 25 | |
| max | 8.5 | 10.9 | 14 | 17.5 | 20 | 23 | 26 | ||
| f | Nenngröße | ±0,25 | 1.7 | 2 | 2.5 | 3 | 3 | 4 | 4 |
| g | Nenngröße | ±0,1 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 8 | 8 |
| m | min | 4.7 | 6.64 | 9.64 | 12.57 | 14.57 | 16.16 | 18.66 | |
| max | 5 | 7 | 10 | 13 | 15 | 17 | 19.5 | ||
| S | max | 8 | 10 | 13 | 16 | 18 | 21 | 24 | |
| min | 7.64 | 9.64 | 12.57 | 15.57 | 17.57 | 20.48 | 23.48 | ||
| b | max=Nenngröße | 2.2 | 2.7 | 2.7 | 2.95 | 3.2 | 3.45 | 3.7 | |
| min | 2 | 2.5 | 2.5 | 2.75 | 3 | 3.25 | 3.5 | ||
| pro 1000 Einheitenkg | / | 5.7 | 12.2 | 21.8 | 29.4 | 45.8 | / | ||