Die strukturellen Merkmale der Neopren-EPDM-gebundenen Dichtungsscheiben sind wie folgt:
(1) Integrale Vulkanisationsbindung
Die Metallscheibe der Neopren-EPDM-Dichtungsscheiben ist durch einen Hochtemperatur-Vulkanisationsprozess dauerhaft mit dem Neoprengummi verbunden, und es besteht keine Gefahr einer Trennung oder Ablösung.
(2) Außenring aus Metall
Die Außenseite wird üblicherweise durch Stanzen von kohlenstoffarmem Stahl, verzinktem Stahl oder Edelstahl hergestellt und befindet sich an der Außenkante oder Rückseite der Unterlegscheibe.
(3)Dichtungsring aus Chloropren-Gummi
Es befindet sich auf der Innenseite oder Unterseite des Metallrings und bildet eine erhabene Dichtung oder eine ebene Dichtfläche.
(4) Hohle oder halbversiegelte Struktur
Das Design der Neopren-EPDM-Dichtungsscheiben besteht darin, dass ein Metallaußenring mit einem Gummiinnenring bedeckt ist. Der untere Gummi liegt etwas höher als die Metallkante und sorgt so dafür, dass die Dichtfläche der erste Kontaktpunkt ist.
(5) Rutschhemmende und positionierende Struktur
Es gibt keinen Spalt zwischen der Metallaußenkante und der Gummiinnenkante. Beim Festziehen wird das Gummi komprimiert, bis es die Metallebene erreicht, wodurch die Funktion „Positionierungskompression“ erreicht wird.
(6)Standardisierte Abmessungen
Gängige Lochdurchmesser, Außendurchmesser und Dicken entsprechen internationalen Standards und können direkt durch gewöhnliche Unterlegscheiben oder O-Ringe in Kombination ersetzt werden.
Die Neopren-EPDM-Dichtungsscheiben sind eine Art Grenzkompressions-Dichtungskomponente. Lassen Sie mich Ihnen nun das Funktionsprinzip vorstellen.
(1) Erster Kontakt
Wenn die Schraube durch das Innenloch der Neopren-EPDM-Dichtungsscheiben geführt wird und mit dem Anziehen beginnt, kommt die Chloropren-Gummischicht an der Unterseite der Dichtung zunächst mit der Oberfläche der verbundenen Komponente in Kontakt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Gummi keine nennenswerte Verformung erfahren und es besteht immer noch ein kleiner Spalt zwischen dem Metallaußenring und der Oberfläche des verbundenen Bauteils.
(2)Elastische Kompression
Beim weiteren Anziehen wird der Chloropren-Gummi unter Druck gesetzt und erfährt eine elastische Verformung. Der Gummi wird in die Oberfläche des Anschlussbauteils gedrückt und bildet so eine „Fitting-Dichtung“. Gleichzeitig erzeugt das Gummi durch den Druck eine Rückprallkraft, die den Verschlussdeckel fest in die entgegengesetzte Richtung drückt und so den Durchtritt der Flüssigkeit verhindert.
(3) Metallstopfen
Wenn der Gummi bis zu einem gewissen Grad komprimiert wird, kommt die Außenkante des Metallaußenrings mit der Oberfläche des angeschlossenen Bauteils in Kontakt. Die Steifigkeit des Metalls bestimmt den Kompressionsstopppunkt – das Gummi wird nicht unbegrenzt komprimiert.
| Mo | φ27 | φ30 | φ33 | φ36 | φ39 | φ42 | φ45 | φ48 | φ52 | φ56 | φ60 |
| d max | 27.365 | 30.395 | 33.395 | 36.395 | 39.395 | 42.395 | 45.395 | 48.395 | 52.53 | 56.53 | 60.53 |
| T min | 27.035 | 30.005 | 33.005 | 36.005 | 39.005 | 42.005 | 45.005 | 48.005 | 52.07 | 56.07 | 60.07 |
| DC max | 36.395 | 39.395 | 42.395 | 45.395 | 48.395 | 52.53 | 56.53 | 60.53 | 64.23 | 68.23 | 72.23 |
| DC min | 36.005 | 39.005 | 42.005 | 45.005 | 48.005 | 52.07 | 56.07 | 60.07 | 63.77 | 67.77 | 71.77 |
| h max | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 | 2.2 |
| Std. min | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 | 1.8 |