Gewindebolzen mit verdecktem Kopf aus Edelstahl sind nicht nur korrosionsbeständig, sie verfügen auch über eine hohe Festigkeit, wodurch sie sich gut für strukturelle Verbindungen eignen. Die Edelstahltypen 304 und 316 (diese austenitischen Qualitäten) sind normalerweise nicht magnetisch, und das ist in Anlagen, in denen Magnetfelder eine Rolle spielen, von großer Bedeutung. Zum Beispiel in MRT-Geräten, Elektronikgehäusen oder bestimmten Luft- und Raumfahrtgeräten. Die Tatsache, dass sie stark und nicht magnetisch sind, bedeutet, dass diese Edelstahlschrauben in vielen verschiedenen technischen Bereichen eingesetzt werden können.
Gewindebolzen mit verdecktem Kopf aus Edelstahl sind von Natur aus korrosionsbeständig, können jedoch eine Passivierung durchlaufen. Dieser chemische Prozess verstärkt die natürliche schützende Oxidschicht, insbesondere nach der maschinellen Bearbeitung, und erhöht so die Korrosionsbeständigkeit deutlich. Normalerweise sind sie in schlichtem „Mill-Finish“ (dieser glatte metallische Look) oder passiviert erhältlich. Grundsätzlich benötigen diese Edelstahlschrauben keine Beschichtung, sie verlassen sich lediglich auf die Eigenschaften des Grundmaterials, um geschützt zu bleiben und gut auszusehen.
Gewindebolzen mit verdecktem Kopf erfordern ein spezielles Nietverfahren. Die Schraube wird in vorgebohrte Löcher in den zu verbindenden Materialien eingesetzt. Mit einem geeigneten Nietwerkzeug (z. B. Orbital- oder Radialnietgerät) wird das hervorstehende Gewindeende mechanisch gegen eine Matrize verformt („genietet“), wodurch ein Sekundärkopf entsteht, der die Materialien dauerhaft festklemmt und so eine starke, bündige Verbindung erzeugt.
| Mo | M3 | M4 | M5 |
| P | 0.5 | 0.7 | 0.8 |
| k max | 1.8 | 1.8 | 1.8 |
| DC max | 4.35 | 7.35 | 7.9 |
| dk max | 5.46 | 8.58 | 9.14 |
| dk min | 4.96 | 8.08 | 8.64 |
| d1 | M3 | M4 | M5 |
| ein max | 1.6 | 1.6 | 1.6 |