Das Funktionsprinzip der gebogenen Federscheiben nach DIN 137A basiert auf der elastischen Verformung von Metall.
(1)Freier Zustand (nicht installiert)
Die gebogenen Federscheiben nach DIN 137A sind in ihrem natürlichen Zustand nicht flach, sondern weisen eine bogenförmige Ausbuchtung (einzelne Welle) oder mehrere Wellen (mehrere Wellen) auf. Zu diesem Zeitpunkt hat es eine natürliche Höhe H, die größer ist als die Dicke t der Dichtung.
(2) Kompressionsprozess (Anziehen der Schrauben)
Beim Anziehen der Schrauben oder Muttern werden die Unterlegscheiben zwischen Schraubenkopf/Mutter und Werkstück eingeklemmt. Mit zunehmender Anzugskraft wird die bogen- oder wellenförmige Form allmählich abgeflacht.
Während des Montage- und Anziehvorgangs drückt der untere Teil der Schraube die bogenförmige Struktur flach, wodurch die Unterlegscheibe eine elastische Rückfederspannung erzeugt.
(3)Aufrechterhaltung der Vorspannung (Arbeitszustand)
Nachdem die gebogenen Federscheiben nach DIN 137A abgeflacht sind, möchten sie immer wieder in ihre ursprüngliche Bogenform zurückkehren. Diese Rückstellkraft wird in einen kontinuierlichen Axialschub umgewandelt, der gegen den Schraubenkopf und die Oberfläche des Werkstücks drückt.
Nach Abschluss des Anziehens behält die Unterlegscheibe eine kontinuierliche umgekehrte elastische Spannung bei und drückt ständig gegen den Kopf der Schraube und die Oberfläche des verbundenen Bauteils.